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Meine Streuobstwiese

Hier auf meiner Wiese bin ich zuhause, fühl mich geborgen und behütet. Jeder einzelne dieser im Herbst 1997 gepflanzten Bäume ist mir wichtig, mit jedem einzelnen halte ich hin und wieder gerne Zwiesprache.
Man kennt sich und man grüßt einander.

Informationen zu den einzelnen Bäumen erhält man, indem man mit der Maus einfach auf die jeweilige Nummer klickt.

Jakob Fischer Dülmener Rosenapfel Schafsnase Landsberger Konstantinopler Quitte Berlepsch Gewürzluiken Zuccalmaglio Maunzenapfel Ananasrenette Baumann Roter Trierer Zuccalmagglio Gewürzluiken Bienen Bohnapfel Graue Renette Kanada Renette Ontario Gravensteiner Roter Eiser Baumann Boskoop Brauner Matapfel Kaiser Wilhelm Berner Rosenapfel Boskoop Harberts Gewürzluiken Roter Trierer Erbachhofer Lavanthaler Erbachhofer Rote Sternrenette Rote Sternrenette Champagnerrenette Goldparmäne Goldparmäne Hauxapfel Purpurroter Cousinot Purpurroter Cousinot Purpurroter Cousinot Zuccalmaglio Zabergäu Zabergäu Berlepsch Schafsnase Roter Trierer Maunzenapfel Boskoop Maunzenapfel Brauner Matapfel Bohnapfel Ananasrenette Schafsnase Roter Eiser Roter Eiser Ontario Bohnapfel Brettacher Schweizer Orange Pastorenbirne Riesenboiken Bittenfelder Bittenfelder Schöner von Herrnhut Schöner von Bath Mollebusch (Birne) Williams Christ (Birne) Lohrer Rambour Taubenapfel Katzenkopf (Birne) Speierling Speierling Fürst Bismarck Portugiesische Quitte Zuccalmaglio Geräte

Legende:

1: Jakob Fischer
Auch genannt „der Schöne vom Oberland“, ein wahres Wunderwerk an Wuchskraft, doch auf die Frucht lässt er warten. Aber dann bringt er große Äpfel, reif ab September und gleich zum Essen vom Baum.
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2: Portugiesische Quitte
Dieser Baum trägt birnenförmige Früchte, welche geradezu gigantische Ausmaße bisher erreichten. Allerdings stellt diese Quitte hohe Ansprüche an den Standort.
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3: Konstantinopler Quitte
Quitte mit großen apfelförmigen Früchten, hohen und regelmäßigen, früh einsetzenden Erträgen. Eine robuste Quittensorte, auch sehr gut geeignet für den Hausgarten.
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4: Dülmener Rosenapfel
Ein saftiger und fein aromatischer Apfel, der sich auch durch seine Schorffestigkeit auszeichnet. Ein Abkömmling des "Gravensteiner" und dies will doch Einiges heißen!
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5: Schafsnase
Diese Sorte macht mir bislang die meisten Sorgen, da kaum Zuwachs an den Bäumen. Gilt als frostgefährdet und vielleicht liegt’s ja daran. Eine ausschließliche Wirtschafts- und Keltersorte.
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6: Landsberger
Trug bereits im zweiten Standjahr einige Äpfel an der jungen Krone, geschmacklich nicht zu verachten. Aufgrund der Sturmfestigkeit eine interessante Sorte für raue, windige Lagen.
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7: Berlepsch
Ein für alle Zwecke geeigneter Apfel, der sehr viel Vitamin C enthält. Wächst zufriedenstellend, gilt jedoch leider als sehr feuerbrandgefährdet. Na ja, mal schaun...
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8: Fürst Bismarck
Dieser Apfel stammt wohl aus Australien (oder Neuseeland) und wurde nach dem deutschen Kanzler benannt. Reift Ende September und ist bis März lagerfähig.
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9: Gewürzluiken
Ein sehr guter Wirtschaftsapfel, besonders für die Mostherstellung empfohlen. Soll lt. Beschreibung regelmäßig hohe Erträge bringen und eine lange Lebensdauer haben.
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10: Zuccalmaglio
Einer meiner Lieblingsäpfel, weil geschmacklich genau meine Richtung: mittelfest, saftig und aromatisch. Sollte aufgrund besserem Zuckergehaltes so spät als möglich geerntet werden.
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11: Maunzenapfel
Ein sehr guter Most- und Wirtschaftsapfel, der ab Mitte Oktober reift und als sehr robust gegenüber Krankheiten gilt. Hat mich auch geschmacklich sehr überzeugt.
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12: Ananasrenette
Wächst ziemlich zaghaft und benötigt daher scharfen Schnitt. Wird als Mostobst geschätzt. Auch geschmacklich nicht zu verachten, doch hatten meine Bäume bislang noch keinen Ertrag.
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13: Roter Trierer
Gilt als eine der besten Keltersorten im Streuobstbau. Wächst bislang sehr kräftig, soll jedoch bei Vollertrag nachlassen. Ein kaum von Krankheiten befallener Apfel.
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14: Baumann
Laut Buchbeschreibung eher Wirtschafts- als Tafelapfel. Meine beiden Bäume mussten bereits im ersten Standjahr ersetzt werden, wachsen jetzt jedoch recht zufriedenstellend.
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15: Bohnapfel
Der klassische Straßenapfel, weil früher häufig an Straßenrändern zu finden. Ein hervorragender Mostapfel, und zuweilen auch ein geradezu phänomenal großwerdender Baum (kenne ein prächtiges Exemplar).
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16: Graue Renette
Eine sehr alte Sorte mit großen bis sehr großen Früchten. Die Äpfel sind sehr saftig, mit einem ausgewogenen Zucker/Säure-Verhältnis. Ebenfalls positiv die lange Lagerfähigkeit ( bis April).
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17: Kanada Renette
Es war dieser eine Apfel, der am jungen Baume hing, den ich mir pflückte und in den ich biss – ein Gedicht. Der Geschmack ist nicht zu beschreiben, man muss ihn probiert haben.
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18: Taubenapfel
Ein stark wachsender Baum, mit geringen Ansprüchen an Boden und Klima. Widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Geschmack: keine Ahnung, hab noch keinen probieren können.
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19: Ontario
Ein großer bis sehr großer Apfel, der mir von verschiedenster Seite immer wieder wärmstens empfohlen wurde aufgrund seiner Lagerfähigkeit (bis Mai) und seines dann guten Geschmackes.
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20: Gravensteiner
Mein absoluter Lieblingsapfel! Schmeckt so, wie ein Apfel schmecken muss. Allerdings kann er nicht allzu lange gelagert werden und ist daher auch nur einmal auf der Wiese vertreten – zum gleich essen.
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21: Bittenfelder
Eine der besten Apfel-Sorten für Gär- und Süßmost aufgrund der günstigen Fruchteigenschaften. Ein äußerst robuster und langlebiger Baum, der sich auch als Stamm- und Gerüstbildner bewährt hat.
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22: Speierling
Ein bis zu 20 m hoch werdender Laubbaum, mit 2-3 cm langen, birnenförmigen Früchten, welche früher zur Verfeinerung dem Apfelmost beigegeben wurden. Deshalb steht er auf der Wiese.
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23: Roter Eiser
Stammt vermutlich aus der Nähe von Nürnberg. Eine sehr widerstandsfähige Apfelsorte, die überwiegend für die Mostbereitung Verwendung findet. Sehr kräftiger Wuchs.
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24: Boskoop
Einer der bekanntesten Äpfel überhaupt und immer noch sehr, sehr beliebt. Gibt ja einige verschiedene Typen, allesamt jedoch für alle Verwendungsarten geeignet, einschließlich Frischverzehr.
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25: Brauner Matapfel
Ein sehr guter Mostapfel (so stehts zumindest im Buch), wächst stark und sparrig. Die Frucht ist windfest, was bei dieser Lage auch sehr vorteilhaft sein dürfte.
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26: Kaiser Wilhelm
Ein Apfelbaum, der sehr hohe Erträge bringt, leider nur jedes zweite Jahr. Also alternierend (Fachausdruck hierfür). Erwähnt wird im Buch vor allem der gesunde Wuchs und die schöne Blüte.
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27: Goldparmäne
Dieser Baum ist eine der besten Befruchtersorten und daher sehr wichtig für alle anderen Apfelbäume. Allerdings ist der hohe Vorerntefruchtfall als nachteilig zu erwähnen.
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28: Riesenboiken
Dieser Apfelbaum stellt geringe Ansprüche an Boden und Wärme, bringt große bis sehr große Früchte, findet hauptsächliche Verwendung als Wirtschaftsapfel. Gilt als sehr robust.
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29: Harberts
Ein großer bis sehr großer Apfel, mittelfest, saftig und von gutem Geschmack. Der Baum erreicht eine stattliche Größe mit großer, breitkugeliger Krone.
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30: Williams Christ (Birne)
Diese Birne dürfte jedem bekannt sein (wenn zumeist wohl in flüssiger Form), eine hervorragende Tafel- und Wirtschaftsfrucht bei zusagendem Standort. Hoffentlich sagt dieser zu ...
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31: Lavanthaler
Auch genannt Mutterapfel, soll von Cox Orangenrenette abstammen und das will was heißen. Ist auch noch in rauen Lagen anbaufähig und bringt – angeblich – hohe Erträge.
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32: Erbachhofer
Hierbei handelt es sich um einen begehrten Mostapfel, der als wenig krankheitsanfällig gilt. Eine interessant geformte Frucht, flächig dunkelrot gestreift und sehr fest.
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33: Rote Sternrenette
Eine alte Sorte, Entstehung ungewiss, mit mittelgroßen, fast kugelrunden Früchten. Zeigt eine gute Wuchsleistung, sollte jedoch aufgrund besserer Verzweigung geschnitten werden.
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34: Champagnerrenette
Normal wachsend, die Frucht ist klein bis mittelgroß, saftig und angenehm säuerlich. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn dieser Apfel prickelt beim Kosten.
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35: Hauxapfel
Eine sehr gute Kelter- und Wirtschaftssorte, geeignet für alle Standorte bis in höhere Lagen. Zeichnet sich auch durch hohe und regelmäßige Erträge aus.
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36: Purpurroter Cousinot
Eine sehr alte deutsche Sorte, mit sehr interessantem Fruchtfleisch (bei Früchten von älteren Bäumen rot marmoriert). Gilt als hervorragender Most- und Wirtschaftsapfel.
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37: Zabergäu
Für alle Verwendungsarten geeignet, reift Ende September bis Anfang Oktober und hält sich am Lager bis März. Die Windfestigkeit macht ihn zu einem interessanten Baum auf meiner Wiese.
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38: Schöner aus Bath
Ein Frühapfel der besonderen Art, Mitte bis Ende Juli pflückreif, haltbar ca. 4 – 6 Wochen. Laut Buch eine sehr wohlschmeckende Sorte, konnte bisher leider noch nicht getestet werden.
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39: Brettacher
Gilt als ein hervorragender Wirtschaftsapfel, hatte selbst jedoch noch nicht das Vergnügen, dieses auch testen zu können. Zeigt sich jedoch sehr wuchsfreudig.
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40: Lohrer Rambour
Auch bekannt als Schwaikheimer. Ein Apfel, welcher für den Streuobstanbau empfohlen, da geschmacklich mittelmäßig. Doch gilt er als sehr gesund und sehr wertvoll für die Fruchtsaftbereitung.!
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41: Katzenkopf (Birne)
Hierbei handelt es sich um eine Koch-, Dörr- und Mostbirne, die früher vor allem aufgrund ihrer Größe und Haltbarkeit weit verbreitet war. Angeblich sehr stark wachsend, bei mir bisher noch nicht.
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42: Schweizer Orange
Eine Sorte, die nicht geplant war und eher irrtümlich als Ersatz gepflanzt wurde. Ist für den Frischverzehr geeignet und wird auch gerne zum Backen verwendet.
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43: Mollebusch (Birne)
Wächst momentan noch sehr verhalten, bessert sich hoffentlich doch bald. Gilt als sehr gute Wirtschaftsbirne und soll angeblich auch ein sehr hohes Alter erreichen können.
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44: Schöner aus Herrenhut

Dieser Apfel kam ziemlich spät zur Pflanzung, da anfangs auch nicht vorgesehen. Gilt als sehr robust, frosthart und kaum anfällig für Krankheiten. Mittlerweile kann bestätigt werden: die Frucht ist sehr lecker.
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45: Pastorenbirne
Ein sehr wuchsfreudiger Baum, der mir von all den Birnen bislang die meiste Freude macht. Wurde früher häufig als Straßenbaum gepflanzt, findet heutzutage nur noch als Wirtschaftsbirne Verwendung.
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46: Berner Rosenapfel
Wird häufig auch als Weihnachtsapfel bezeichnet, weil man diese eher kleine Frucht richtig schön auf Hochglanz polieren kann. Schön anzusehn und hart wie Stein (bei der Ernte).
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